Bad-Buy Prediction | Fehlkäufe vor dem Kauf erkennen
Data-Science-Projekt mit 448-Runs-Experimentierframework | StackFuel Capstone
Die wichtigsten Informationen mit Fokus auf Business-Impact
Ein Fehlkauf beim Gebrauchtwagen-Ankauf kostet mehr als den Kaufpreis
Ein US-Gebrauchtwagenhändler kauft Fahrzeuge günstig auf Auktionen ein, um sie mit Marge weiterzuverkaufen. Das größte Risiko: ein 'Bad Buy' — ein Fahrzeug mit schweren Mängeln, das sich nicht weiterverkaufen lässt und stattdessen Lager-, Reparatur- und Abschreibungskosten verursacht.
Leitfrage: Lässt sich vor dem Kauf erkennen, ob ein Angebot ein Fehlkauf ist — ohne zu viele gute Autos abzulehnen? Das ist ein Precision/Recall-Abwägungsproblem auf einer seltenen Zielklasse, kein Accuracy-Problem.
Warum Accuracy hier die falsche Metrik ist
Triage statt Automatik.
Das Modell markiert Auffälligkeiten zur menschlichen Prüfung – kein automatisches Ablehnen oder Durchwinken.
12,35 % Bad Buys — Balance als Kern der Herausforderung
Text-Spalten ohne offensichtlichen Zahlenwert sind die stärksten Risikotreiber
448 protokollierte Durchläufe in rund einer Stunde aktiver Rechenzeit
Nach einer Stunde Wartezeit steht sofort eine auswertbare Tabelle mit allen 448 Kombinationen zur Verfügung.
Das stärkste Signal ist ein fast leeres Datenfeld
Der Standard-Schwellenwert markiert zu viele Autos
Direkt umsetzbar für dieses Projekt
Konkrete, noch offene nächste Schritte
Bad-Buy Prediction | Fehlkäufe vor dem Kauf erkennen
Data-Science-Projekt mit 448-Runs-Experimentierframework | StackFuel Capstone
Fast leer und doch stark
Ein fast leeres Datenfeld war das stärkste Signal. Systematisches Testen schlägt Handverlesen: ein breiter Feature-Katalog plus sauberes Threshold-Tuning bringen mehr als ein einzelnes 'besseres' Modell. Der Champion läuft als Triage-Filter, nicht als Automatik — er markiert, ein Mensch entscheidet.